Guten Tag, es ist Montag 16.12.2019. Heute feiert den Namenstag Albína, morgen Daniel.

Sagen

Als früher viel mehr Wälder waren, ging einmal ein Mann aus Lußdorf nach Landskron. In dem Hohenstädter Hügelland bei der Landesgrenze wächst ein Wäldchen, dort sollte man den grünen Hans meiden. Als der Fußgänger niemanden gesehen hatte, bekam er Lust zu rauchen. An dem Weg lag ein Baustamm. Auf ihm schnitt der Fußgänger seinen Tabak, hat ihn in die Pfeife gestopft, dann ging er nach Landskroun und erledigte seine Angelegen- heiten. Auf dem Rückweg traf er einen Mann, der ihm sein verletztes Knie zeigte. Dann entfernte sich der Unbekannte wieder. Jetzt wurde dem Mann klar, dass die Stelle auf dem Baustamm, wo er Tabak schnitt, das Knie des Mannes war, den er gerade getroffen hat. Es war niemand anderer als der grüne Hans.

In Landskron lebte ein armer Tagelöhner, der ein krankes Kind hatte. Die Mutter gab ihm zum Trinken Milch und zum Essen Graupen, einmal bemerkte sie, dass das Kind zu jemand sagte: „Trinke nicht nur Milch, sondern iß auch Graupen!“ Als sie das näher angesehen hatte, erblickte sie zu ihrer Verwunderung eine Schlange mit dem Krönchen auf dem Kopf, wie sie Milch vom Teller des Kindes leckt. Sie ging zu der alten Nachbarin, um einen Rat zu bekommen. Die Nachbarin beriet sie, dass sie in der Mitte auf dem Boden vor die Schlange ein weißes Tuch ausbreiten soll, dass dann die Schlange ihr Krönchen ablegen wird, welche sie nehmen und nach Hause bringen soll, sie kann sich drei Wünsche wünschen, die dann in Erfüllung gehen werden. Nach Sonnenuntergang soll sie das Tuch mit dem Krönchen wieder an die selbe Stelle bringen. Die Mutter gehorcht dem Rat der Nachbarin. Als am nächsten Tage die Schlange in den Garten kam, hatte sie das weiße Tuch auf den Gras ausgebreitet, die Schlange hatte dorthin das Krönchen abgelegt, welche die Mutter nach Hause gebracht hatte und sich nur die Gesundheit für sein Kind und ein leichteres Leben gewünscht. Während des Sonnenunterganges brachte sie das Krönchen an die alte Stelle. Am nächsten Tag fand sie die tote Schlange und das Krönchen war verschwunden. Das Kind wurde gesund und der Familie ging es besser. Das Krönchen brachte ihnen Glück.

Auf der Landskroner Vorstadt „Auf den Bahnen" war jeden Freitag um 12 Uhr bei dem Schuhmacher Pelcl ein Geist zu sehen. Er sitzt auf dem großen Birnbaum mit dem dreieckigem Hut auf dem Kopf, ganz weiß, mit den feurigen Augen. Manchmal sieht er wie eine weiße Kugel, manchmal wie eine dreieckige Person aus. Einmal schüttelt er den Baum, ein anderes Mal fliegt er zu Boden und verschwindet plötzlich.